Diskussion: Minimum als Experiment - Ein Gespräch mit pool Architekten aus Zürich

Für guten Wohnungsbau benötigte man bis heute, verkürzt formuliert, drei Dinge: Bauland, Kapital - und gute Ideen. Jetzt stehen wir vor einem ökologischen wie ökonomischen Wandel, der die Schaffung von neuem Wohnraum wesentlich komplexer macht. Die Maxime heißt Minimum: Wohnungsbau unter Berücksichtigung aller Aspekte des nachhaltigen Bauens bei gleichzeitiger bestmöglicher Verdichtung und Optimierung aller Kosten, sodass Wohnraum in Zukunft für möglichst viele Menschen bezahlbar bleibt. Welche Typologien und Grundrisse, welche Materialien brauchen wir in Zukunft, um gut zu wohnen? pool Architekten aus Zürich arbeiten am Wohnungsbau der Zukunft. Raphael Frei und Mischa Spoerri, Partner von pool Architekten, Martin Gutekunst, assoziierter Partner des ­Büros, und Jörg Lamster, Geschäftsführer des kooperierenden Planungs- und Beratungsbüros durable, skizzieren die derzeitige Herausforderungen.